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Ein 'Magnitude Estimation'-Experiment

Theoretisches

Bei 'Magnitude Estimation'-Experimenten werden die untersuchten Personen gebeten, dargebotenen Reizen (in diesem Fall Töne mit verschiedenem Schalldruck) Zahlen zuzuordnen, die ihrer subjektiven Empfindung (hier also die Lautheit) entsprechen.
Man hofft, durch diese Angaben zu einer psychophysichen Funktion gelangen zu können, die eine Beziehung zwischen physikalischer Reizintensität und subjektiver Empfindungsstärke angibt.

Allerdings ist die hier verwendete Methode der direkten Größenangabe ('Magnitude Estimation' nach Stevens) umstritten, da nicht klar ist, ob es sich bei den Angaben der Versuchspersonen wirklich um verrechenbare Zahlen oder nicht nur um 'Labels' handelt. Unproblematischer (aber auch aufwendiger) wäre die Untersuchung mit Hilfe von Paarvergleichen.

Zur Durchführung

  • Versuchen Sie, das Anzeigefeld des Experiments so im Fenster Ihres Browsers zu plazieren, daß es ganz sichtbar ist!
  • Mit dem Button 'Test' können Sie den leisesten und den lautesten Reiz abspielen, z.B. um die Lautstärke Ihres Monitors zu adjustieren.
  • Starten Sie anschließend das Experiment. Aber Achtung: Schon kurz nach dem Klicken auf 'Start' erklingen die ersten Reize.
  • Nach der Bearbeitung aller Durchgänge erhalten Sie eine graphische Illustration ihrer Lautheitsangaben.
  • Weitere Anleitung erhalten Sie im Anzeigefeld des Experiments.

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email: harald.binder at gmx.de (" at " durch ein @-Zeichen ersetzen)